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< Stadtmeisterschaft: Auslosung der 5. Runde
05.03.2019 21:23 Alter: 17 days
Kategorie: Allgemeines
Von: Thorsten Berner

Zahlenmäßig waren wir die Nummer eins


Zumindest in einer Wertung war der Hildesheimer SV beim DSAM-Qualifikationsturnier in Bad Wildungen die Nummer eins. Mit zwölf Spielern waren wir der zahlenmäßig am stärksten vertretene Verein in Nordhessen.
An den Brettern hatten wir freilich nicht immer die Nase vorn. Unser stärkster Mann Stephan Meyer errang in der Gruppe B (bis 2100 DWZ) sehr respektable zweieinhalb Punkte. Auch Werner Freier schlug sich in der Gruppe C (bis 1900 DWZ) sehr wacker. Er blieb ungeschlagen, ärgerte sich aber über die ein oder andere vergebene Chance. Am Ende standen ein Sieg und vier Remis zu Buche. „Da war mehr drin“, meinte Werner. Trotzdem: Drei Punkte können sich sehen lassen.
Auch Burkhard Matthias (Gruppe E, bis 1600 DWZ) haderte ein wenig mit sich selbst: „Ich kann nur Remis.“ Viermal holte er einen halben Zähler, einmal verlor er. Dieter Donath erwischte in Gruppe D, bis 1750 DWZ) mit zwei Niederlagen einen schlechten Start. Aber er kämpfte sich zurück, gewann am zweiten Tag beide Partien. Sein Kommentar: „Geht doch!“ Die fünfte Partie ging allerdings verloren. In der selben Gruppe holte auch Karl-Ulrich Gutschke zwei Punkte.
Ein sehr solides Turnier spielten Lobosch Hintze und Niklas Rowohl in Gruppe E (bis 1600 DWZ). Lobosch, der sich schon in Potsdam für die Endrunde qualifiziert hatte, errang 3,5 Punkte, Niklas holte drei Zähler.
Es gibt Turniere, in denen nichts läuft. Diese bittere Erfahrung mussten Matthias Wiege (Gruppe C) und Reinhard Fischer (Gruppe E) machen. Beide gingen leer aus, wobei Matthias gleich in Runde eins spielfrei war. Sehr ärgerlich. Reinhard war in Runde fünf spielfrei. Insgesamt ein gebrauchtes Wochenende. Aber wer Matthias und Reinhard kennt, der weiß: Sie sind Kämpfer und werden wieder aufstehen.
In Gruppe G (bis 1200 DWZ) gingen drei Hildesheimer ins Rennen. Und hier gab es großen Grund zur Freude: Ana Hintze und Thorsten Berner holten jeweils vier Punkte. Beide siegten jeweils dreimal und holten zwei Remis. Als Fünfte und Vierter qualifizierten sie sich für die Endrunde zur Deutschen Amateurmeisterschaft in Magdeburg Ende Mai.
Youngster Adrian Marzinek musste in seinem ersten Turnier noch Lehrgeld zahlen. Nach gutem Start (Sieg und Remis) folgten drei Niederlagen. Adrians Erkenntnis: „Ich habe vor allem im Endspiel zu viele Fehler gemacht.“
Es gab aber noch einen Grund zu feiern: Ana und Lobosch wurden Dritte im gemischten Doppel, wobei Ana sogar deutsche Schach-Geschichte schrieb. Sie schaffte das bessere Frauenergebnis, das jemals in dieser Konkurrenz unter den ersten drei Platzierten erzielt wurde. Somit war Ana aus Hildesheimer Sicht die große Gewinnerin des Turniers.
Nur Gewinner gab es in einer weiteren Disziplin: Beim gemeinsamen Bowling stand die Geselligkeit im Vordergrund. Hier hatten alle ihren Spaß.