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< Schnellschachpokalwettkampf U12 und U10 in Verden
14.11.2016 21:25 Alter: 336 days
Kategorie: Allgemeines
Von: Andre Wiege

Landesblitz-Mannschafts-Meisterschaft


ist ein langes Wort, deshalb werden wir es ganz lässig in LBMM abkürzen. Diese fand gestern in der schönen Heide statt, genauer gesagt in Uelzen. Eine Mannschaft besteht aus vier Spielern. Gegen jede Mannschaft wurde doppelrundig gespielt. Erst Brett eins gegen Brett eins, Brett zwei gegen Brett zwei usw. In der Rückrunde tauschte einer der Mannschaften das Brett 1 mit 2 und Brett 3 mit 4. Um dann in 5 Minuten Blitzschach sich zu messen. Der HSV schickte eine ziemlich harte Truppe in den Kampf. Es ging ja auch den Titel: Beste Blitzmannschaft in Niedersachsen! Na, wenn das kein Ansporn war. :-) Voller Selbstvertrauen und zu fast allen bereit, wurden die Uhren in Betrieb gesetzt. Aber nachdem wir von Ricklingen bös überfahren wurden. Und ein anschließender kleiner Blick aufs Teilnehmerfeld verriet uns, dass wir hier ums nackte Überleben kämpfen. Wer ist dieses Höllenkommado? Am vorderen Paarkreuz versuchten Rüdiger Schmoldt und André Wiege ihr Glück und am unteren Paarkreuz ließen es "Last Man Standing" Dirk Ermel und "Powerwolf" Stephan Brandes so richtig krachen. Warum seine besten Leute hinten einsetzen? Ich erzähls euch. In der Theorie hört sich das gut an, wenn ich sage: Wir wollten hinten schnelle Siege einfahren und vorne soll gehalten werden. Nun sah die Realität doch meist anderst aus. Anfangs ging die Taktik gut auf! Zur Halbzeit waren wir dritter! Ach nee, scheiße, zwei Ergebnisse wurden falsch eingetragen. Zur Halbzeit waren wir siebter! Was jetzt auch nicht ganz schlecht war....  Rüdiger spielte ein starkes Turnier! Er konnte den ein oder anderen Titelträger ordentlich beschäftigen und nahm auch zählbares mit nach Hause. Anfangs sah es bei mir richtig übel aus. Ich glaube schon, dass meine Teamkollegen sich innerlich gefragt haben: Warum haben wir uns nicht am zweiten Brett ein Kastenbier eingesetzt, der hätte mehr Punkte geholt. Aber man schwieg. Wahrscheinlich auch mit dem Wissen, dass ich der Fahrer bin und man verdammt schlecht mit öffentlichen Verkehrsmittel am Sonntagabend aus Uelzen in die Zivilisation zurück kommt. :-) Ich konnte mich in der zweiten Hälfte deutlich steigern und kam noch auf ein passables Einzelergebnis. Dirk spielte grund solide und gewann seine Partien in norddeutscher Gelassenheit. Stephan, immer treu nach dem Motto: schnell, schlecht aber gefährlich, war unser Bester Punktejager gewesen. Powerwolf halt. :-) Ich möchte es nicht unnötig spannend machen. Wir haben meist im Bereich unser Möglichkeiten agiert und landeten im Mittelfeld. Hier oder dort ein Punkt mehr, wäre drin gewesen, aber wir haben natürlich auch Gastgeschenke erhalten. Von diesem Turnier werde ich zwar nicht meinen Kindern erzählen, aber es hat denn noch Spaß gemacht, mit diesen Männern in die Schlacht zu ziehen. Die Ergebnisse werden zeitnah auf www.nsv-online.de veröffentlich. Noch ein herzliches Dank an die Ausrichter vom Post SV Uelzen. Gute Arbeit, gerne mal wieder.